Hygienekonzept des Basis e.V.-Mainspitze (Stand 02.07.2020)

               

 

Wir freuen uns sehr, dass in den Bereichen Schulassistenz und Einzelbetreuung wieder Betreuungen des Basis e.V.-Mainspitze umgesetzt werden können. Da uns nach der aktuellen Gesetzeslage die Umsetzung von Freizeit- und Gruppenangeboten noch verboten ist, gibt es in dem aktuell gültigen Konzept keine Aussage zu Hygienemaßnahmen mit Bezug auf diese Art der Angebote.

Wir sind jedoch auch an dieser Stelle in Arbeit, um zügig tätig werden zu können, wenn wir auch hier wieder aktiv werden dürfen.

 

Um Betreuungen für unsere Kund*innen, deren Angehörige und unsere Mitarbeiter*innen möglichst sicher gestalten zu können, gelten an dieser Stelle nun neue Regeln.

 

Diese Regeln sind dringend einzuhalten.

 

Bei einem Verstoß oder bei Nichteinhaltung muss unverzüglich Kontakt mit dem jeweiligen Ansprechpartner im Basis e.V.-Mainspitze aufgenommen werden.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet sind, uns über gesundheitliche Veränderungen mit einem möglichen Bezug zu einer Sars-Cov-2 Erkrankung umgehend zu informieren.

 

Grundvoraussetzungen für die Umsetzung einer Betreuung

  • Kunden, die eine Betreuung durch Mitarbeiter*innen des Basis e.V.-Mainspitze in Anspruch nehmen, dürfen keine Erkältungssymptome (Fieber, Huste, Schnupfen, Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen, Störungen des Geruchssinnes) oder eine nachgewiesene Sars-Cov-2 Infektion aufweisen.
  • Mitarbeiter*innen, die Erkältungssymptome (Fieber, Huste, Schnupfen, Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen, Störungen des Geruchssinnes) oder eine nachgewiesene Sars-Cov-2-Infektion aufweisen, ist es verboten, eine Betreuung im Rahmen des Dienstes zu übernehmen.
  • Wenn eine Betreuung im Hause des Kunden oder der Mitarbeiter*in stattfinden soll, müssen auch alle anderen dort wohnenden Personen frei von Erkältungssymptomen oder einer nachgewiesenen Sars-Cov-2-Infektion sein.
  • Die Betreuung ist sofort einzustellen, sobald ein*e Beteiligt*e sich krank fühlt oder grippeähnliche Symptome aufweist.
  • Vor Wiederaufnahme einer Betreuung durch den Basis e.V.-Mainspitze findet (mindestens) ein telefonischer Kontakt zwischen Mitarbeiter*in und Sachgebietskoordinator*in und Kunde/Vertreter des Kunden  statt, um die Schutzmaßnahmen individuell zu erörtern und Besonderheiten zu erfragen.
  • Im Nachgang zur Betreuung erkennbar gewordene Erkrankungen, die auf eine Infektion mit Sars-Cov-19 schließen lassen werden dem Dienst unverzüglich mitgeteilt
    per Telefon: 06144/337695-0 oder
    per Mail: mail@basis-ev.com

Grundsätzliche Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln
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ährend der Betreuung

Bei Betreten der fremden Räumlichkeiten führt die Eintretenden eine Händedesinfektion durch. Während der Betreuungszeit müssen regelmäßig die Hände aller Beteiligten nach folgendem Schema gewaschen werden:

 

Händewaschen:

  • Hände unter fließendes Wasser halten
  • Hände von allen Seiten mit Seife einschäumen
  • Gründliches Einseifen (Ca. 20-30 Sekunden)
  • Hände unter fließendem Wasser abwaschen
  • Hände mit einem sauberen Tuch trocknen

 

  • Das Abstandsgebot > 1,5-2m ist nach Möglichkeit durchgehend einzuhalten.
  • Mitarbeiter*innen des Basis e.V.-Mainspitze tragen während der Betreuung eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn zu erwarten steht, dass der Sicherheitsabstand nicht durchgehend eingehalten werden kann
  • In diesem Fall sollte auch der/die Kund*in einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn er/sie älter als 6 Jahre und in der Lage ist einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Um das Ansteckungsrisiko beim Husten und Niesen zu minimieren werden folgende Punkte beachtet:

 

Husten oder Niesen:

  • In die Armbeuge
  • In ein Papiertaschentuch
  • Ein benutztes Taschentuch ist umgehend zu entsorgen
  • Sofortiges Händewaschen

 

Gestaltung der Betreuung und der äußeren Rahmenbedingungen

  • Im Rahmen der Schulassistenz soll das Einhalten des Abstandes durch organisatorische, optische oder physische Barrieremaßnahmen gefördert werden
    (z. B. gesonderter Lernraum, Tisch- und Stuhlaufstellung, etc.).
  • Angebote der Einzelbetreuungen sollen nach Möglichkeit außerhalb von Räumlichkeiten stattfinden
  • Sollte dies nicht möglich sein, sollten sich bei Betreuungen in Räumen nach Möglichkeit nur die/der Mitarbeiter*in und die betreute Person in einem Raum aufhalten.
  • In der Einzelbetreuung kann es notwendig sein, gewohnte Betreuungsinhalte durch „Betreuungsinhalte zu ersetzen, die mehr Abstand voneinander zulassen oder sich außerhalb von Räumlichkeiten oder stark besuchten Örtlichkeiten abspielen“.
  • Im Rahmen der Betreuung durch den Basis e.V.-Mainspitze ist in jeder Betreuungssituation das Singen zu unterlassen.
  • Die Stundennachweise werden, wie gewöhnlich, sorgfältig geführt, um im Krankheitsfall eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können.

 

Hygienemaßnahmen bei Betreuungen in Räumlichkeiten

  • Der/ die Mitarbeiter*in hat während der Betreuung Zugang zu einem WC und zu notwendigen Hygienematerialien (Flächendesinfektion, Seife, sauberes Handtuch, Papiertücher, etc.). Die Familie hat dies zur Verfügung zu stellen.
  • Der Kunde/ die Familie des Kunden sorgen bei einer Betreuung in den privaten Räumlichkeiten des Kunden dafür, dass vor und nach der Betreuung alle genutzten Oberflächen gereinigt/ desinfiziert werden.
  • Bei Betreuungen in Räumen ist ca. alle 30 Minuten intensiv zu lüften („Sturzlüften“)

 

Fahrten mit dem PKW im Bereich EB bzw. EB als Ersatz für Freizeitmaßnahmen:

 

  • Eine Mitarbeiter*in darf höchstens eine Person in einem PKW befördern
  • Die Beförderung darf lediglich dazu dienen, einen Zielort zu erreichen, z.B um einer Freizeitaktivität nachzugehen
  • Wenn aufgrund der Betreuungssituation möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 bis 2 Metern eingehalten werden. Dies erfolgt z.B., indem die betreute Person im PKW auf der Rückbank hinter dem Beifahrersitz sitzt.
  • Die/der Mitarbeiter*in trägt während der Autofahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung; dieses sollte auch die begleitete Person tun
  • Wenn die fahrende Mitarbeiter*in eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, darf sie keine weiteren „vermummenden“ Accessoires, wie Sonnenbrille oder Kopfbedeckung benutzen.
  • Die fahrende Mitarbeiter*in führt ein Fahrtenbuchblatt , um nachzuweisen, zu welchen Zeiten sie dienstlich mit dem Auto unterwegs war und im Sinne des Arbeitsschutzes bei der Fahrt mit dem Auto eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hat.

 

 Essen und Trinken

  • Die Mitarbeiter*innen dürfen keine Speisen in die Betreuungssituation mitbringen und keine von der Kundenfamilie angebotenen Speisen zu sich nehmen.
  • Das Trinken ist nur unter der Voraussetzung möglich, dass es sich um eigene Getränke in eigenen Gefäßen handelt.
  • Das Zubereiten von Speisen im Rahmen der Betreuung ist nicht gestattet.
  • Anreichen von Essen ist ebenfalls nicht statthaft
  • Von den Bezugspersonen der betreuten Person zubereitete und abgedeckte Speisen können der betreuten Person (abgedeckt) serviert werden, wenn die betreute Person die Abdeckung selbständig entfernen kann.
  • Essen gehen in Restaurants, Eisdielen und Takeaways ist nach den aktuell geltenden Regeln in der Öffentlichkeit erlaubt, wenn der Verzehr in der entsprechenden Gastronomie oder draußen erfolgt.

 

Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten

  • Pflegerische Aufgaben dürfen nicht von der Mitarbeiter*in durchgeführt werden. Sie obliegen den Sorgeberechtigten.
  • Bedarf es im Bereich der Einzelbetreuung der Modifizierung dieser Regelung, müssen diese Abweichungen mit der zuständigen Ansprechperson im Basis e.V.-Mainspitze, der Mitarbeiter*in und dem Kunden/ den Angehörigen des Kunden vereinbart und von der Sachgebietskoordinator*in dokumentiert werden.

 

Aufgaben der Sorgeberechtigten bei der Schulassistenz im Homeschooling

  • Während der gesamten Betreuungszeit liegt die Aufsichtspflicht bei einer sorgeberechtigten Person. Diese darf sich in dieser Zeit nicht aus der Wohnung entfernen.
  • Die Aufgaben der Schulassistenz in Bezug auf die unterrichtsspezifischen Aufgaben bleiben weiterhin erhalten. So ist das Ziel der Schulbegleitung in der Häuslichkeit die Umsetzung der schulischen Aufgaben.

 

Krankheitsbedingter Ausfall und Vertretungsregelung im Bereich Schulassistenz

 

  • Auf Grund der derzeitigen Situation gibt es keine kurzfristigen Vertretungen im Krankheitsfall. Sollte der/die Mitarbeiter*in Schulassistenz länger als eine Woche krankheitsbedingt ausfallen, wird eine feste Vertretung gesucht. 

Hier finden Sie unser Hygienekonzept zum Download als PDF:

Der Download wird in Kürze bereitgestellt.