HygieneKonzept

(aktualisierter Stand: 05.10.2020)

Wir freuen uns sehr, in allen Bereichen unseres Dienstes wieder tätig sein dürfen, auch wenn das, gerade in den Bereichen der Einzelbetreuung und der Freizeitmaßnahmen, um der Sicherheit der Beteiligten willen, einige Änderungen mit sich bringt.

Um Betreuungen für unsere Kund*innen, deren Angehörigen und unsere Mitarbeiter*innen möglichst sicher gestalten zu können, gelten an dieser Stelle nun neue Regeln.

 

Diese Regeln sind dringend einzuhalten. 

Bei einem Verstoß oder bei Nichteinhaltung muss unverzüglich Kontakt mit dem jeweiligen Ansprechpartner*in im Basis e.V.-Mainspitze aufgenommen werden.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet sind, den Basis e.V.-Mainspitze über gesundheitliche Veränderungen mit einem möglichen Bezug zu einer Sars-Cov-2 Erkrankung umgehend zu informieren.

 

1. Grundvoraussetzungen für die Umsetzung einer Betreuung

  • Kund*innen, die eine Betreuung durch Mitarbeiter*innen des Basis e.V.-Mainspitze in Anspruch nehmen, dürfen keine Erkältungssymptome (Fieber, Huste, Schnupfen, Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen, Störungen des Geruchssinnes) oder eine nachgewiesene Sars-Cov-2 Infektion aufweisen.
  • Mitarbeiter*innen ,die Erkältungssymptome (Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen, Störungen des Geruchssinnes) oder eine nachgewiesene Sars-Cov-2-Infektion aufweisen, ist es verboten, eine Betreuung im Rahmen des Dienstes zu übernehmen.
  • Wenn eine Betreuung im Hause der Kund*innen oder der Mitarbeiter*in stattfinden soll, müssen auch alle anderen dort wohnenden Personen frei von Erkältungssymptomen oder einer nachgewiesenen Sars-Cov-2-Infektion sein.
  • Die Betreuung ist sofort einzustellen, sobald ein*e Beteiligt*e/r sich krank fühlt oder grippeähnliche Symptome aufweist.
  • Vor Wiederaufnahme einer Betreuung durch den Basis e.V.-Mainspitze findet (mindestens)ein telefonischer Kontakt zwischen Mitarbeiter*in und Sachgebietskoordinator*in und Kund*in/Vertreter*in des Kunden statt, um die Schutzmaßnahmen individuell zu erörtern und Besonderheiten zu erfragen.
  • Im Nachgang zur Betreuung erkennbar gewordene Erkrankungen, die auf eine Infektion mit Sars-Cov-19 schließen lassen werden dem Dienst unverzüglich mitgeteilt per Telefon: 06144/337695-0 oder per Mail: mail@basis-ev.com 

2. Grundsätzliche Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln

während der Betreuung

  • Bei Betreten der diensteigenen oder fremden Räumlichkeiten ist zunächst eine Maske zu tragen und eine Handdesinfektion/ ein Waschen der Hände vorzunehmen.
  • Während der Betreuungszeit müssen regelmäßig die Hände aller Beteiligten nachfolgendem Schema gewaschen werden:

2.1.Händewaschen

  • Hände unter fließendes Wasser halten
  • Hände von allen Seiten mit Seife einschäumen 
  • Gründliches Einseifen (Ca. 20-30 Sekunden)
  • Hände unter fließendem Wasser abwaschen
  • Hände mit einem sauberen Tuch trocknen 
  • Das Abstandsgebot > 1,5-2m ist nach Möglichkeit durchgehend einzuhalten.
  • Mitarbeiter*innen des Basis e.V.-Mainspitze tragen während der Betreuung eine Mund-Nasen- Bedeckung, wenn zu erwarten steht, dass der Sicherheitsabstand nicht durchgehend eingehalten werden kann.
  • In diesem Fall sollte auch der/die Kund*in einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn er/sie älter
  • als 6 Jahre und in der Lage ist einen Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Um das Ansteckungsrisiko beim Husten und Niesen zu minimieren werden folgende Punkte beachtet:
2.2. Husten oder Niesen:
  • In die Armbeuge
  • In ein Papiertaschentuch
  • Ein benutztes Taschentuch ist umgehend zu entsorgen o Sofortiges Händewaschen im Anschluss

3. Gestaltung der Betreuung und der äußeren Rahmenbedingungen 3.1. Allgemein

  • Im Rahmen der Betreuung durch den Basis e.V.-Mainspitze ist in jeder Betreuungssituation das Singen zu unterlassen.
  • Die Stundennachweise werden, wie gewöhnlich, sorgfältig geführt, um im Krankheitsfall eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können

3.2.Schulassistenz

  • Im Rahmen der Schulassistenz soll das Einhalten des Abstandes durch organisatorische, optische oder physische Barriere-Maßnahmen gefördert werden (z. B. gesonderter Lernraum, Tisch- und Stuhlaufstellung, etc.).

3.3. Einzelbetreuung

  • Angebote der Einzelbetreuungen sollen nach Möglichkeit außerhalb von Räumlichkeiten stattfinden
  • Sollte dies nicht möglich sein, sollten sich bei Betreuungen in Räumen nach Möglichkeit nur die/der Mitarbeiter*in und die betreute Person in einem Raum aufhalten. 
  • In der Einzelbetreuung kann es notwendig sein, gewohnte Betreuungsinhalte durch Betreuungsinhalte zu ersetzen, die mehr Abstand voneinander zulassen oder sich außerhalb von Räumlichkeiten oder stark besuchten Örtlichkeiten abspielen.

3.4. Gruppenangebote und Freizeitmaßnahmen

 

Im Bereich der Gruppenangebote ist eine Verteilung der Zuständigkeiten seitens der Mitarbeiter*innen für die Teilnehmer*innen im Vorfeld eindeutig abzusprechen und für den jeweiligen Tag/ dauerhaft beizubehalten.
Werden Teilnehmer*innen von Mitarbeiter*innen von zu Hause abgeholt oder am Ende der Veranstaltung nach Hause gebracht, wird die Teilnehmer*in von den Mitarbeiter*innen des Basis e.V.- Mainspitze vor der Haustür in Empfang genommen und verabschiedet.- Die Angehörigen begleiten die Teilnehmer*in jeweils vor die Haustür, bzw. nehmen sie dort in Empfang

 

4. Fahrten mit dem PKW

 

In allen Bereichen des Basis e.V.-Mainspitze dürfen ab sofort die Fahrzeuge regulär besetzt werden, wenn alle Mitfahrenden zuverlässig ihren Mund- Nasen-Schutz tragen. In diesem Fall ist auf die Dauerbelüftung des Autos/Busses zu achten (gegenläufige Fenster mindestens einen Spalt breit öffnen).

  • Die Beförderung darf lediglich dazu dienen, einen Zielort zu erreichen, z.B. um einer Freizeitaktivität nachzugehen

  • Wenn aufgrund der Betreuungssituation möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 bis 2 Metern eingehalten werden. Dies erfolgt z.B., indem die betreute Person im PKW auf der Rückbank hinter dem Beifahrersitz sitzt.

  • Die/der Mitarbeiter*in trägt während der Autofahrt eine Mund-Nasen-Bedeckung; dieses sollte auch die begleitete Person tun.

  • Wenn die/der fahrende Mitarbeiter*in eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, darf sie keine weiteren „vermummenden“ Accessoires, wie Sonnenbrille oder Kopfbedeckung benutzen.

  • Die/der fahrende Mitarbeiter*in führt ein Fahrtenbuchblatt, um nachzuweisen, zu welchen Zeiten sie dienstlich mit dem Auto unterwegs war und im Sinne des Arbeitsschutzes bei der Fahrt mit dem Auto eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hat.

  • Achtung: Im Bereich der Schulassistenz sind Fahrten mit dem PKW weiterhin nur dann zulässig, wenn sie als Autofahrten im Rahmen der Schulwegbegleitung vom Kostenträger bewilligt sind.

4.1. Wenn Teilnehmer*innen nicht in der Lage sind, zuverlässig Mund-Nasen Schutz zu tragen gilt:

Ein/e Mitarbeiter*in darf höchstens eine Person in einem PKW befördern, diese muss zwingend mindestens 1,5 -2 Meter von die/der Mitarbeiter*in entfernt sitzen. Alle oben benannten Kriterien gelten zusätzlich.

5. Fahrten mit diensteigenen Fahrzeugen/Bussen

WICHTIG: Es gelten alle unter 4. genannten Aspekte! Sollten Teilnehmer*innen nicht in der Lage
sein, zuverlässig einen Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt folgende Besetzung der Bus- se/Fahrzeuge:
  • Die Fahrer*innen tragen während des Abholens und Fahrens eine Maske. 
  • Im 5-Sitzer-PKW (Fiesta) kann außer der Fahrer*in 1 Person auf der Rückbank hinter der Beifahrerseite mitgenommen werden. 
  •  Im 7-Sitzer-PKW (S-Max) können max. 3 Personen (inkl. Fahrer*in) gefahren werden. Die Besetzung erfolgt nachfolgendem Schema
  •  Im BUS können max. 5 Personen (inkl. Fahrer*in) gefahren werden: Jeder 2. Sitz bleibt frei. Die Verteilung erfolgt nachfolgendem Schema: 
  • Die Fahrzeuge des Basis e.V.- Mainspitze sind mit Flächendesinfektion, Papiertüchern, und Einmalhandschuhen ausgestattet. Vor und nach der Fahrt erfolgt eine Reinigung/ Desinfektion aller benutzten/ berührten teile des Fahrzeuges.

6. Hygienemaßnahmen bei Betreuungen in Räumlichkeiten

  • Der/ die Mitarbeiter*in hat während der Betreuung Zugang zu einem WC und zu notwendigen Hygienematerialien (Flächendesinfektion, Seife, sauberes Handtuch, Papiertücher, etc.). Die Familie hat dies zur Verfügung zu stellen.
  • Bei Ausflügen, wo es mutmaßlich nicht vorhanden ist, führen die Mitarbeiter*innen die vom Basis e.V.-Mainspitze zur Verfügung gestellten Hygienematerialien mit.
  • Der Kunde/ die Familie des Kunden sorgen bei einer Betreuung in den privaten Räumlichkeiten des Kunden dafür, dass vor und nach der Betreuung alle genutzten Oberflächen gereinigt/ desinfiziert werden.
  • Die während des Angebotes genutzten Sanitäranlagen wie auch Materialien (z.B. Sattel, Trense etc. im Zusammenhang mit dem Reitangebot), Tische, Stühle, Materialien wie Stifte, Instrumente etc. werden unmittelbar vor und nach der Nutzung desinfiziert.
  • Bei Betreuungen in Räumen ist ca. alle 30 Minuten intensiv zu lüften (Sturzlüften
7. Essen und Trinken
  • Die Mitarbeiter*innen dürfen keine Speisen in die Betreuungssituation mitbringen und keine von der Kundenfamilie angebotenen Speisen zu sich nehmen.
  • Das Trinken ist nur unter der Voraussetzung möglich, dass es sich um eigene Getränke in eigenen Gefäßen handelt.
  • Das Zubereiten von Speisen im Rahmen der Betreuung ist nicht gestattet.
  • Anreichen von Essen ist ebenfalls nicht statthaft
  • Von den Bezugspersonen der betreuten Person zubereitete und abgedeckte Speisen können der
  • betreuten Person (abgedeckt) serviert werden, wenn die betreute Person die Abdeckung selbständig entfernen kann.
  • Essen gehen in Restaurants, Eisdielen und Takeaways ist nach den aktuell geltenden Regeln in
  • der Öffentlichkeit erlaubt, wenn der Verzehr in der entsprechenden Gastronomie oder draußen erfolgt. 

8. Nutzung von Räumen des Basis e.V.-Mainspitze im Rahmen von Gruppenangeboten

  • Die Maximale Personenanzahl für den Großraum des Basis e.V.-Mainspitze beträgt 10 Personen und ist nicht zu überschreiten!
  • Die Begrenzung der Personenanzahl in den Räumlichkeiten des Basis e.V.-Mainspitze ist generell zu achten.
  • Hauptamtliche Mitarbeiter*innen sollten davon Abstand nehmen, sich z.B. während der Orchesterprobe am Freitagnachmittag länger im Großraum aufzuhalten.
  • Bei Abholung durch Angehörige, müssen diese vor den Räumlichkeiten warten.
 9. Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten
  • Pflegerische Aufgaben dürfen nicht von Mitarbeiter*innen durchgeführt werden. Sie obliegen den Sorgeberechtigten.
  • Bedarf es im Bereich der Einzelbetreuung der Modifizierung dieser Regelung, müssen diese Abweichungen mit der zuständigen Ansprechperson im Basis e.V.-Mainspitze, der Mitarbeiter*in und dem Kunden/ den Angehörigen des Kunden vereinbart und von der Sachgebietskoordinator*in dokumentiert werden.

10. Regelungen für die einzelnen Bereiche

 

 

10.1. Übernahme von unumgänglichen pflegerischen Tätigkeiten im Rahmen von Gruppen- und Freizeitangeboten
  • Die Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten erfolgt nur, wenn sie zwingend erforderlich und für die Gesundheit der betreuten Person unumgänglich ist.
  • Pflegerische Aufgaben erfolgen nur mit entsprechender Schutzkleidung (Mund-Nasen-Bedeckung, Handschuhe und ggf. Einwegschürze)
  • Die Häufigkeit des Wechselns von Windeln wird den Umständen angepasst und bedeutet, dass weitestgehend darauf verzichtet wird (1,5 bis 2 Stunden Betreuungszeit)
  • Sollte es gleich zu Beginn der Betreuung zu Einnässen/Einkoten kommen, werden selbstverständlich, sofern Ersatzwindeln mitgegeben werden, die Teilnehmer*innen versorgt

10.2. Aufgaben der Sorgeberechtigten bei der Schulassistenz im Homeschooling

  • Während der gesamten Betreuungszeit liegt die Aufsichtspflicht bei einer sorgeberechtigten Person. Diese darf sich in dieser Zeit nicht aus der Wohnung entfernen.
  • Die Aufgaben der Schulassistenz in Bezug auf die unterrichtsspezifischen Aufgaben bleiben weiterhin erhalten. So ist das Ziel der Schulbegleitung in der Häuslichkeit die Umsetzung der schulischen Aufgaben.

10.3. Krankheitsbedingter Ausfall und Vertretungsreglung im Bereich Schulassistenz

  • Auf Grund der derzeitigen Situation gibt es keine kurzfristigen Vertretungen im Krankheitsfall. Sollte der/die Mitarbeiter*in Schulassistenz länger als eine Woche krankheitsbedingt ausfallen, wird eine feste Vertretung gesucht.  

Hier finden Sie unser Hygienekonzept zum Download als PDF:

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Hygienekonzept des Basis e.V.-Mainspitze
2020-10-05 Hygienekonzept Basis e.V-Main
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